Die alte Seidenstraße in Usbekistan

Die alte Seidenstraße in Usbekistan

Orientalische Basare und islamische Architekturwunder

September 2021
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Weitläufige Basare, endlos lange Händler-Karawanen, imposante Handelszentren – der Mythos Seidenstraße hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Auf dem riesigen Karawanenstraßennetz, das China mit Mitteleuropa verbindet, trugen Kamele einst Seide, Edelsteine, Gewürze, Pelze und Arzneien über zwei Kontinente. Herzstück der einst wichtigsten Handelsroute der Welt war Usbekistan. Nach dem Ende der sowjetischen Herrschaft ist das Land wieder auf dem Weg zu einer neuen Blüte. Durch die wichtigsten Städte an der antiken Handelsroute in Usbekistan führt Sie die TARUK Reise Seidenstraße. Hier erleben Sie sagenhafte Architekturwunder und beeindruckende Landschaften.

Charvak Stausee mit Tschimgan Gebirge im Hintergrund in Usbekistan an der altern Seidenstraße

Das Himmelsgebirge: Mit dem Sessellift in das UNESCO Weltnaturerbe

Usbekistan – das sind nicht nur prächtige Städte mit orientalischen Basaren und Museen, sondern auch eindrucksvolle Gebirge, Steppen und Schluchten, die noch weitestgehend unberührt sind. Das Tschimgan-Gebirge – auch Himmelsgebirge genannt – ragt über 4.000 Meter in den Himmel. Schimmerndes Juwel des UNESCO Weltnaturerbes ist der Stausee Tscharwak. Die reine Bergluft und das atemberaubende Panorama schätzen die Einheimischen als Rückzugsorte. Doch auch für Reisende hält die grandiose Gebirgslandschaften einen besonderen Charme. Die besten Einblicke in die wildromantische Natur bekommen Sie während einer Fahrt mit dem Sessellift.

Die Stadtansichten Usbekistans sind heute von hoch aufragenden Minaretten und aufwändig verzierten Moscheen mit golden glänzenden Kuppeln geprägt. Doch das war nicht immer so. Wussten Sie, dass es hier vor dem Islam auch Buddhismus eine weitverbreitete Religion war und griechische Götter angebetet wurden? Eindrucksvolles Zeugnis dieser vorislamischen Geschichte ist die Großstadt Termez im Süden Usbekistans. Im archäologischen Museum erfahren Besucher zum Beispiel, dass die Provinz unter Alexander dem Großen zu einer der reichsten im ganzen Land gehörte. Über die Hügel der Altstadt erstrecken sich die faszinierenden Ruinen der buddhistischen Klöster von Karatepa und Fajaztepa. Die Schreine stammen aus dem 2. Jahrhundert und wurden so lange als Kultstätten genutzt, bis die Einwohner schließlich die neue Religion annahmen, die von den Hunnen und Turkvölkern ins Land gebracht wurde.

Buddhistische Tempelanlage Fayaz Tepe bei Termez in Usbekistan an der alten Seidenstrasse

Samarkand – die schönste Stadt Asiens und Grabstätte eines usbekischen Nationalhelden

Unverkennbar sind im heutigen Usbekistan der arabische Einfluss und die des Islams. In Städten wie Chiwa, Samarkand oder Buchara bestaunen Sie spektakuläre Moscheen- und Medressenkomplexe mit Denkmälern der islamischen Kunst. Muslimische Gelehrte studierten in den zahlreichen Medresen des Landes den Koran sowie auch andere Wissenschaften.

Zu den schönsten Städten Asiens zählt das mystische Samarkand. Fast 100 Elefanten waren nötig, um die aus indischem Marmor die Bibi-Chanum-Moschee zu errichten – damals das größte Gotteshaus weltweit dieser Art. Sie trägt den Namen einer der Frauen des einstigen Herrschers Timur, der heute ein usbekischer Nationalheld ist. Samarkand ist wahrlich eine Stadt der Superlative. In reich mit Blattgold verzierten Mausoleen ruhen namhafte Adelige und Imame – aber auch der Herrscher Timur selbst. Mit dem Registan, dem Hauptplatz der Stadt, liegt Ihnen das einstige Zentrum Seidenstraßenhandels zu Füßen. In Gold, Indigo und Blau funkelt die Mosaikverkleidung der islamischen Schulen, die den prachtvollen Platz säumen. Hier wird deutlich, welchen Reichtum die Warenströme der alten Seidenstraße nach Usbekistan brachten.

Registan in Samarkand in Usbekistan an der alten Seidenstraße

Chiwa und Buchara – überlebenswichtige Oase und der schönste Basar Usbekistans

Die Reise auf der alten Seidenstraße in Usbekistan war gefährlich. Nicht nur Diebe lauerten an der Strecke, sondern auch die vielen Wüsten und Steppen machten die Handelsroute zu einem Wagnis. Es war überlebenswichtig, vor Einbruch der Dunkelheit einen der sicheren Außenposten zu erreichen. Zu einem der wichtigsten dieser Orte entlang der alten Seidenstraße in Usbekistan zählte die Stadt Chiwa, die nach einer Fahrt durch die karge Wüste Kizilkum wie eine Fata Morgana auftaucht. Hohe Mauern umgeben die meisterhaft gebaute Altstadt Itschan Qala, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 213 verzierte Holzsäulen tragen die Halle der Palastmoschee aus dem 10. Jahrhundert. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch einer Seidenweberei - hier wird der edle Stoff immer noch so wie einst hergestellt.

Hautnah erleben, wie auf einem traditionellen Basar gefeilscht wird? Der Markt von Buchara wird Sie in die Zeit zurückversetzen, als endlos lange Karawanen auf ihrem Weg über die alte Seidenstraße durch die prächtige Stadt zogen. Die gewölbeförmig überdachten Basare sind wie ein großes Netzwerk miteinander verbunden und durchziehen die ganze Altstadt. Hier wird in einem lebhaften Hin und Her Geld gewechselt, um Juwelen gefeilscht und Gewürze angeboten. Dazwischen werden in traditionellen Teehäuser Geschäfte abgeschlossen. Über die Stadt wacht das 50 Meter hohe Kalon-Minarett, dessen Leuchtturm den von weit herkommenden Händlern einst den Weg in die Stadt wies. 

Teppiche auf einem Basar in Usbekistan an der alten Seidenstraße

Essen wie auf der alten Seidenstraße in Usbekistan

Neben den historischen Bauten wird auch die usbekische Küche Sie verzücken. In Usbekistan wird heute noch so gekocht, wie zu Zeiten der alten Seidenstraße. Wenn Sie den traditionellen Pilaw (Plov) probieren, der sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, strömen Ihnen die Düfte der Gewürze in die Nase, die hier schon vor Jahrhunderten auf Kamelrücken transportiert wurden. Als einen der vielen und unvergesslichen Höhepunkte auf einer TARUK Reise entlang der alten Seidenstraße in Usbekistan kochen Sie gemeinsam mit einer usbekischen Familie in Samarkand das Nationalgericht des Landes.

Zutaten für usbekisches Nationalgericht Plov in Usbekistan
Usbekisches Nationalgericht Plov

Wenn Sie den Reiz Usbekistans selbst entdecken möchten, werfen Sie doch einen Blick auf unsere 15-tägige Rundreise durch Usbekistan. In einer Kleinstgruppe von höchstens 9 Personen führen Sie unsere deutschsprachigen Reiseleiter zu den Höhepunkten des Landes – und zeigen Ihnen so manchen Ort, der anderen Reisenden oft verborgen bleibt. Erleben Sie Usbekistan und seine Märchen aus 1.001 Nacht ausführlich und authentisch. Mit dem Besuch von Samarkand, Buchara und Chiwa entdecken Sie die prächtigsten Städte der alten Seidenstraße, alle UNESCO Weltkulturerbe. Ein besonderer Höhepunkt der Reise ist die Übernachtung in einem Jurtencamp in der Wüste nahe des malerischen Aydarkul Sees. Hat Sie das Fernweh gepackt? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf – oder fordern Sie unseren Katalog “Fernweh“ an – natürlich kostenfrei!

Bildquellen: Silke Krause; People Travel

Registan in Samarkand Usbekistan auf der Reise Seidenstraße
15 Tage
9 Personen
Seidenstraße
Entlang der alten Seidenstraße erleben Sie Usbekistans märchenhafte Architektur. Mit Jurten-Nacht in der Wüste.
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