Aus Sicht der Chinesen ist Japan das am weitesten östlich gelegene Land der Welt und dementsprechend das Land, wo die Sonne tagtäglich zuerst am Himmelszelt erscheint. Die Japaner empfanden dies als eine schmeichelhafte Beschreibung für ihre Heimat und nannten ihr Land „Nippon“ – Ursprung der Sonne. Gebührend ziert somit ein großer, roter Kreis – die Sonne – die Nationalflagge. Und auch in der japanischen Kunst ist die aufgehende Sonne ein wiederkehrendes Motiv. Sie befindet sich auf Malereien und Kunstdrucken, Gedichte erzählen von ihrer fantastischen Schönheit. Japan ist auch in Europa als mystisches Land der aufgehenden Sonne bekannt, das fasziniert.
Tokyo und Kyoto
Wer an Tokyo denkt, hat sofort Bilder von ultramodernen Wolkenkratzern und blinkender Leuchtreklame vor seinem inneren Auge. Ein Eindruck der japanischen Hauptstadt, der nicht per se verkehrt ist. Der 634 m hohe Skytree-Fernsehturm und die sogenannte Alle-Gehen-Kreuzung in Shibuya – der meistfrequentierte Fußgängerüberweg der Welt – sind zwei der bekanntesten Wahrzeichen Tokyos. Doch die Millionenmetropole hat auch andere Seiten. So findet man in Stadtteilen wie Asakusa traditionelle Gebäude und enge Gässchen. Weitläufige Parks, kaiserliche Gärten und kunstvolle Tempel bilden Oasen der Ruhe im Herzen der sonst so lebhaften Stadt. Diese Kontraste, die Verknüpfung von Moderne und Historie, sind ein Phänomen, welches sich durch die Großstädte Japans zieht. Auch Kyoto, das als alte Kaiserstadt Geschichte atmet, hat abseits der unzähligen historischen Sehenswürdigkeiten eine moderne Skyline. Doch nach wie vor huschen Geishas und Maikos in eleganten Gewändern durch die Straßen von Gion, auf dem Weg von einem Termin zum nächsten...
Wälder, Berge und Blüten
Das Juwel Japans sind ganz klar seine Landschaften. Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 3.000 Kilometern – das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Köln und Istanbul – beherbergt der Inselstaat eine wahrhaftig vielfältige Natur in verschiedenen Klimazonen. Die mächtigen Gebirgszüge der Japan-Alpen durchziehen die Hauptinsel Honshu. 70% der Landesfläche sind von dichten Wäldern überzogen und lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höherschlagen. In insgesamt 34 Nationalparks wird die facettenreiche Flora und Fauna des ostasiatischen Landes geschützt. Einer von ihnen ist der Nikkō Nationalpark, der Wanderer mit üppigen Kieferwäldern, grünen Wiesen, glitzernden Seen und rauschenden Wasserfällen beeindruckt. Anderswo prägen hochgewachsener Bambus, weitläufige Reisterrassen und liebevoll gestaltete Parkanlagen die Landschaft. Japan verfügt über eine vielfältige Pflanzenpracht – Funkien, Ginkgos, Kamelien und Ziermagnolien haben hier ihre Heimat. Weltberühmt und weithin zelebriert wird die Kirschblüte zum Frühjahrsbeginn. Doch bereits davor kündigen Pflaumenblüten das Ende des Winters an. Im April und Mai blühen unzählige Rhododendren und Azaleen, der Herbst bringt bunte Ahornblätter, frische Kakifrüchte und blühende Chrysanthemen. Als Symbol für Energie, Licht und Freude ist die gelbe Chrysantheme nicht nur Japans Nationalblume, sondern auch das Kaiserliche Siegel.
In Höchstgeschwindigkeit von A nach B
Das Verbindungsstück zwischen den lebhaften Städten und den natürlichen Höhepunkten Japans ist ein zuverlässiges Netz öffentlicher Verkehrsmittel. 45 der 50 verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt befinden sich in Japan. Das Paradebeispiel des japanischen Fernverkehres ist der Shinkansen. Anders als oft angenommen zeichnet sich der Zug nicht durch seine absolute Höchstgeschwindigkeit aus. Der ausschlaggebende Unterschied liegt in einem bis auf wenige Ausnahmen komplett getrennten Hochgeschwindigkeits-Streckennetz und der somit durchgängig hohen Reisegeschwindigkeit. Zudem kann der Shinkansen eine beachtliche Pünktlichkeit vorweisen: die durchschnittliche Verspätung auf der Strecke zwischen Kyoto und Osaka beträgt gerade einmal 36 Sekunden!
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