Gorilla Trekking Uganda & Ruanda

Gorilla Trekking Uganda & Ruanda

7 Tipps für eine unvergessliche Begegnung mit den Berggorillas

April 2022
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Träumen Sie davon, Gorillas in freier Natur beobachten zu dürfen? Dem größten Menschenaffen der Welt ganz nah zu sein? Die Begegnung mit freilebenden Berggorillas ist eines der größten Abenteuer, die eine Afrika Rundreise zu bieten hat! Nicht nur, weil die sanften Riesen mit einer Körpergröße bis zu 1,96 Metern wahrlich imposant sind. Sondern vor allem weil die unglaublich faszinierenden Tiere sehr selten geworden und vom Aussterben bedroht sind. 2010 wurden in Ostafrika noch 860 Berggorillas gezählt. Erfreulicherweise ist diese Zahl dank verschiedenster Bemühungen zum Schutz der Menschenaffen wieder gestiegen – auf mittlerweile 1.004. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend sich weiter fortsetzt und Gorillas auch in Zukunft die Bergregenwälder von Uganda und Ruanda bewohnen. Erfüllen Sie sich einen Traum und besuchen Sie die Berggorillas in freier Wildbahn! Ein Gorilla Trekking in Uganda und Ruanda sorgt für unvergessliche und beeindruckende Erlebnisse, will aber auch gut vorbereitet sein. Aus diesem Grund gibt’s jetzt die 7 TARUK-Tipps für ein einmaliges Abenteuer!

Silberrücken im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda

Nr. 1: Top Locations - Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark und Volcanoes Nationalpark

Die Population freilebender Berggorillas beschränkt sich auf eine ganz bestimmte Region dieser Erde – die Ur- und Bergregenwälder Ostafrikas. Die seltenen Menschenaffen sind nur im Grenzgebiet zwischen Uganda, Ruanda und der Republik Kongo zu Hause. 400 der Berggorillas leben im Bwindi Impenetrable Forest in Uganda. Der im Südwesten des Landes gelegene Nationalpark gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und trägt seinen Namen nicht umsonst. Impenetrable Forest heißt undurchdringlicher Wald und wer einmal auf Gorilla Trekking in Uganda war, weiß wieso. Denn der Unterwuchs des dichten Berg- und Regenwaldes scheint stellenweise tatsächlich undurchdringlich zu sein. Doch wenn am Ende eines beschwerlichen Weges eine Familie Berggorillas auf einen wartet, lohnt sich jede Mühe, finden Sie nicht? Die restlichen 604 Individuen haben Ihre Heimat in den Virunga-Bergen. Hier empfiehlt sich das Gorilla Trekking besonders im Volcanoes Nationalpark bzw. Parc National des Volcans in Ruanda. Berühmt wurden der Nationalpark und die Gipfel seiner erloschenen Vulkankette durch Dian Fossey, die hier das Verhalten der Berggorillas erforschte und sich für deren Schutz einsetzte. Zum Schutz der beeindruckenden Tiere ist der Zugang zu diesen Gebieten stark reglementiert. Sie benötigen ein sogenanntes Gorilla-Permit – Ihre Eintrittskarte in den Lebensraum der Berggorillas. Die Einnahmen aus den Gorilla-Permits kommen sowohl dem Artenschutz als auch der lokalen Bevölkerung zugute. Begleitet wird das Gorilla Trekking stets von einem lokalen Ranger, der Sie zu einer bestimmten Gorilla-Familie führt. Jede der Familien darf am Tag von maximal einer Gruppe mit höchstens 8 Teilnehmern besucht werden. Sie sehen also, die Begegnung mit den Berggorillas Ugandas und Ruandas ist ein ganz besonderes und exklusives Erlebnis!

Regenwald mit Virunga-Vulkanen im Hintergrund

Nr. 2: Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Besuch der Berggorillas in Uganda und Ruanda ist hauptsächlich von den zu erwartenden Regenmengen abhängig. Statistisch gesehen sind Juli und August die regenärmsten Monate, jedoch sollte man gerade in den Bergregenwäldern tatsächlich zu jeder Jahreszeit mit einem gewissen Regenfall rechnen. Aber Sie wissen ja: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung! Dennoch empfehlen wir für eine Reise nach Uganda und Ruanda die Monate Dezember bis Februar sowie Juli bis Oktober.

Das Klima in den Bergen Ugandas und Ruandas ist ganzjährig gemäßigt. Die durchschnittliche Temperatur liegt im tropischen Regenwald, in dem die Berggorillas heimisch sind, zwischen 19°C und 22°C. Nachts und in den frühen Morgenstunden ist es jedoch deutlich frischer, dann liegen die Temperaturen meist zwischen 8°C und 12°C.

TARUK Mitarbeiterin Josi Klenk mit Silberrücken im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda

Nr. 3: Bringen Sie etwas Zeit mit

Ein Gorilla Trekking in Uganda und Ruanda führt Sie unweigerlich in unberührte Bergregenwälder und über offene Felder. Sie folgen den Gorilla-Pfaden dorthin, wo sich die Berggorillas gerade aufhalten. Morgens am Startpunkt des Gorilla Trekkings weist die Nationalparkbehörde jeder Gruppe eine Gorilla-Familie zu. Daher kann es auch von Gruppe zu Gruppe variieren, wie lange die Wanderung zu den Berggorillas dauert. Wenn Sie Glück haben, befinden die sanften Riesen sich nur eine Stunde Fußmarsch von Ihnen entfernt. Möglicherweise sind Sie aber vier bis fünf Stunden unterwegs, bis Sie auf die Ihnen zugewiesene Gorilla-Familie treffen. Sobald Sie die wahrlich beeindruckenden Tiere erspäht haben, dürfen Sie eine Stunde in ihrer Nähe verbringen. Ausreichend Zeit, um die seltenen Berggorillas in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Ein paar Fotos sollten Sie natürlich auch schießen, um dieses einmalige Abenteuer für immer festzuhalten. Aber bitte versichern Sie sich, dass Ton und Blitz Ihrer Kamera ausgeschaltet sind – Sie möchten die Berggorillas ja nicht erschrecken. Genießen Sie einfach diesen Moment, von dem Sie schon lange geträumt haben! Ist die Stunde vorbei – mit Sicherheit ist sie wie im Flug vergangen – treten Sie den Rückweg an. Je nach dem, wie weit Ihr Weg zur Gorilla-Familie war, sind Sie also den gesamten Tag in herrlicher Natur unterwegs. Und ganz gleich, ob Ihr Gorilla Trekking in Uganda oder Ruanda 3 oder 8 Stunden dauert – wir finden, die Chance auf eine Begegnung mit den größten Menschenaffen ist jede Minute wert! 

Bergregenwald Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda

Nr. 4: Für Gorilla Trekking in Uganda & Ruanda sollten Sie gut zu Fuß sein – Voraussetzungen

Schaffe ich die Wanderung eines Gorilla Trekkings in Uganda oder Ruanda? Diese Frage kommt immer wieder auf und kann nicht pauschal beantwortet werden. Es kommt schlichtweg auf Ihre körperliche Fitness an. Sie müssen keineswegs ein Marathonläufer sein, doch über eine normale Kondition und eine gewisse Trittsicherheit sollten Sie verfügen. Auch muss Ihnen bewusst sein, dass das Trekking durchaus anstrengend sein kann. Teils ist das Gelände unwegsam, bergig und hin und wieder matschig. Doch wenn Sie sonst auch regelmäßig zu Fuß unterwegs sind, werden Sie auch die Wanderung zu den faszinierenden Berggorillas bewältigen. Zwischendurch wird natürlich auch ein Päuschen eingelegt. Darüber hinaus wird für ein Gorilla Trekking vorausgesetzt, dass Sie keine infektiösen Krankheiten haben. Denn die DNA der Berggorillas stimmt zu 98% mit der der Menschen überein. Das bedeutet, dass Menschen Krankheiten auf die Affen übertragen können, für die das Immunsystem der Gorillas nicht gewappnet ist. Aus diesem Grund müssen Sie während Ihres Besuches bei den Berggorillas Masken tragen und stets einen Abstand von 10 Metern bewahren. Sie sind fit und gesund? Na dann, auf geht’s zu den Gorillas in Uganda und Ruanda!

TARUK Mitarbeiterin Josi Klenk mit TARUK Gruppe beim Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda

Nr. 5: Die richtige Kleidung und Ausrüstung

Gutes Schuhwerk ist für ein Gorilla Trekking in Uganda oder Ruanda ein absolutes Muss. Sie bahnen sich den Weg durch den unberührten Lebensraum der Berggorillas – die wohlgemerkt prima einfach durch die Baumwipfel klettern können. Daher sollten Ihre Schuhe in jedem Fall knöchelhoch sein und auch ein gutes Profil ist für den oftmals rutschigen Boden empfehlenswert. Dicke Socken, in die Sie Ihre Hosenbeine stecken können, schützen vor Ameisen und stacheligem Dickicht. Neben einer langen Hose gehört auch ein langärmeliges Oberteil zur richtigen Kleidung für das Gorilla Trekking. Und natürlich eine Regenjacke! Am besten wenden Sie beim Einkleiden das altbekannte „Zwiebel-Prinzip“ an. So sind Sie sowohl für die kühlen Temperaturen am frühen Morgen, die wärmende Sonn als auch für einen Regenschauer stets vorbereitet. Apropos Sonne! Vergessen Sie eine Bedeckung für Kopf und Nacken nicht, um sich vor der Sonne auf offenen Feldern schützen zu können. Zu guter Letzt noch ein kleiner Geheimtipp in Sachen Kleidung: packen Sie sich ein paar Gartenhandschuhe ein. Die schützen Ihre Hände, wenn Sie sich an den Bäumen und Büschen des Bergregenwaldes stützen oder eine Steigung hochziehen. Wie bei jeder Wanderung, sollten Sie auch beim Gorilla Trekking in Uganda und Ruanda einen Rucksack mit mindestens 2 Liter Wasser und etwas zu Essen dabeihaben. Und die Kamera nicht vergessen!

Gorilla mit Baby beim Essen im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda

Nr. 6: Engagieren Sie einen persönlichen Wanderhelfer für das Gorilla Trekking

Wir von TARUK empfehlen wärmstens die Buchung eines persönlichen Wanderhelfers. Dieser begleitet Sie auf der gesamten Wanderung auf den Spuren der Berggorillas. Gerne nimmt er Ihnen den Rucksack ab und reicht Ihnen die Hand, wenn Sie Hilfe brauchen. Die Wanderhelfer sind Tag für Tag im Regenwald unterwegs, für sie stellt das unwegsame Terrain kein Problem dar. Am Ende des Tages profitieren beide Seiten, wenn Sie einen Wanderhelfer engagieren. Ihnen wird das Gorilla Trekking in Uganda und Ruanda erheblich erleichtert und Sie helfen den Menschen vor Ort. Ein Wanderhelfer bekommt 15 USD Trinkgeld – eine wichtige Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung!

Blumengarten und Berge am Lake Mutanda in Uganda

Nr. 7: Freuen Sie sich auch auf zahlreiche weitere Highlights in Uganda & Ruanda

Na klar, die Wanderung zu den Berggorillas ist einer der absoluten Höhepunkte. Aber tatsächlich ist das Gorilla Trekking eben nur eines von vielen Highlights einer Reise nach Uganda und Ruanda. Denn beide Länder haben noch so viel mehr zu bieten - schließlich sind hier außer den Gorillas noch unzählige andere Tierarten und Primaten zu Hause! Auch landschaftlich wird schnell klar, wieso Winston Churchill Uganda einst als „die Perle Afrikas“ bezeichnete.

Einfach herrlich schön sind entspannte Bootsfahrten auf dem riesigen Lake Victoria und dem von Vulkanen gesäumten Mutanda-See. Einen besonderen Reiz haben auch ausgiebige Safaris durch die Savannenlandschaften des Queen Elizabeth Nationalparks und im Murchison Falls Nationalpark. Giraffen, Büffel, Elefanten und natürlich das Wappentier Ugandas – die Uganda-Kob Antilope – kreuzen hier sicher Ihren Weg. Und mit etwas Glück können Sie sogar Löwen beobachten. Wenn Sie per Boot den Kazinga-Kanal oder den Nil hinab schippern, begegnen Ihnen dafür die wasserliebenden Tiere. Große Herden von Flusspferden teilen sich hier den Lebensraum mit Krokodilen und Wasservögeln. Im Regenwald des Budongo Forest Reserves wiederum werden die männlichen Schimpansen Sie mit Ihrem lautstarken Imponiergehabe faszinieren. Und noch ein echter Geheimtipp für Ruanda: wandern Sie zu den Goldmeerkatzen – eine der weltweit seltensten Affenarten. Die sogenannten Golden Monkeys leben ausschließlich im Gebiet der Virunga-Vulkane, so dass ihre Beobachtung ein wahrlich einzigartiges Erlebnis ist! 

Giraffen im Lake Mburo Nationalpark in Uganda

Kommen Sie mit TARUK nach Uganda & Ruanda!

TARUK bietet Ihnen eine unvergessliche Rundreise durch Uganda und Ruanda in einer Kleinstgruppe mit maximal 7 Teilnehmern. Begleitet werden Sie von einer deutschsprachigen Reiseleitung, die Ihnen ihre Heimat zeigt. Sie entscheiden, ob Sie im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda oder im Volcanoes Nationalpark in Ruanda auf Gorilla Trekking gehen möchten. Oder Sie gehen einfach zweimal auf Wanderung zu den Berggorillas! Safaris, Bootsfahrten und Schimpansen-Beobachtung ergänzen das einzigartige Erlebnis dieser Rundreise perfekt. Reisen Sie nach Uganda und Ruanda – zu den Gorillas im Nebel!

Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserem Fernreisekatalog Fernweh, den Sie kostenfrei nach Hause bestellen können. Bei Fragen zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen – wir helfen Ihnen gerne!

Bildquelle: TARUK

Gorillas im Nebel Kopf Gorilla Farn
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7 Personen
Gorillas im Nebel
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